
Nachdem im vergangenen Jahr meine 13. Teilnahme am Jenaer Kernberglauf mit einer Demütigung durch den Sieger des 27km-Laufs auf den letzten 500m endete, musste etwas passieren. Und so steige ich ab Mitte Juni beim wöchentlichen Lauftraining von Matthias ein, auch wenn Ausschlafen am Sonntagmorgen eine durchaus verlockende Alternative ist. Mit dem guten Gefühl, wenigstens ein bißchen vorbereitet zu sein, geht’s dann an den Start, wo sich wie jedes Jahr ein paar bekannte Gesichter einfinden. Der Herbst überlässt heute nochmal kurz dem Sommer die Bühne und so stellt sich auf den 15km trotz einiger Steigungen durchaus ein Genußgefühl ein, insbesondere mit dem Ausblick von der Horizontale. Da auch auf den letzten drei Kilometern dieses Jahr meine Beine nicht ihren Dienst einstellen, komme ich leicht verbessert mit einer 1h:33m:26s im Ziel an. Geschafft!